Bike & Walk detaillierte Betrachtung der Umfrageergebnisse
Wie bereits in der vorherigen Gmoabriaf Ausgabe angekündigt, ist nun auch die detaillierte Auswertung der Umfrage abgeschlossen. Die Projektleiter Dr. Ernst Georg Nied und Erhard Passauer haben mit Unterstützung von Helmut Kneuker alle Fragen mit einer offenen Antwortmöglichkeit ausgewertet. Berücksichtigt wurden Mehrfachnennungen ab einer Anzahl von 3 ähnlichen Antworten. Den Hauptanteil mit 228 Nennungen von insgesamt 254 macht das Schwerpunktthema „Staatsstraße“ aus – gefolgt von Gefahrenpunkten in allen Ortsteilen mit 207 Rückmeldungen.
Inhaltlich sind dabei als Hauptanliegen der Bürgerinnen und Bürger ein Ausbau der Rad- und Fußwege sowie Querungshilfen an folgenden stark befahrenen Straßen genannt: an der Miesbacher Str. und Aiblinger Straße in Westerham, an der Staatsstraße in Feldkirchen sowie an der Verbindungsstraße RO13 nach Vagen. Für Höhenrain und Unterlaus lässt sich aus den Antworten schließen, dass sich die Problematik der Rad- und Fußwege nicht nur auf die innerörtliche Anbindung bezieht, sondern auch auf die Erreichbarkeit der Nachbargemeinden Bruckmühl, Glonn und Aying/Großhelfendorf und die generelle Verkehrssituation innerorts.
Die Topanliegen zum Thema Staatsstraße ist mit 42 Nennungen eine Umgehungsstraße, gefolgt von einer Geschwindigkeitsbegrenzung mit 33 Nennungen und/oder Verkehrsberuhigung mit 20 Nennungen.
Neben der Optimierung der Rad- und Fußwege für eine bessere Erreichbarkeit innerorts und auch der direkten Nachbargemeinden ist das Thema „Bürgerbus“ mit 19 Nennungen der am häufigsten genannte Verbesserungsvorschlag in dieser Rubrik.
Auch beim Themenschwerpunkt Barrierefreiheit mit insgesamt 26 konkreten Vorschlägen zur Optimierung der Mobilität von bewegungseingeschränkten oder sonst beeinträchtigten Menschen zeichnen sich die Hauptanliegen im Bereich Querungshilfen und Verbesserung der Rad- und Fußwege, Tempolimit sowie öffentliche Verkehrsmittel nach dem Modell eines Bürgerbusses ab. Ebenfalls wurde die Aufstellung zusätzlicher Sitzbänke und die Absenkung von Bordsteinkanten als Erleichterung genannt.
Nach der jetzt vorliegenden Auswertung ist nun angedacht, die unterschiedlichen Themengebiete – mit Einbeziehung der ISEK Gesamtplanung und den Ortsräten – im ersten Schritt dahingehend zu prüfen, welche Vorschläge zeitnah in Eigenregie von der Gemeinde bearbeitet werden können. Weitere ortsteilbezogene Workshops mit interessierten Bürgerinnen und Bürgern sollen dann folgen.